Ob du morgens deine Bahnen im Hallenbad ziehst, im Verein trainierst oder dich auf den nächsten Triathlon vorbereitest: Ohne eine Brille, die dicht ist und klar bleibt, macht Schwimmen keinen Spaß. Drückt sie oder beschlägt sie nach wenigen Bahnen, ist die Einheit gelaufen – das kennt wohl jeder, der regelmäßig schwimmt.
In diesem Ratgeber findest du unsere Favoriten für Erwachsene 2026 – sortiert nach Einsatzzweck: Freizeit- und Fitnessschwimmen, Wettkampf sowie Freiwasser und Triathlon. Danach erfährst du, woran du eine gute Schwimmbrille erkennst, welche Glasfarbe wann passt und wie du die Brille richtig einstellst und pflegst.
Für Freizeit- und Fitnessschwimmer:
Für Wettkampfschwimmer:
Für Freiwasser und Triathlon:
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Die Auswahl an Schwimmbrillen ist riesig, und es fiel uns nicht leicht, uns zu beschränken. Damit du nicht durch alle Modelle scrollen musst, entscheide am besten gleich:
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Wer regelmäßig seine Bahnen zieht, braucht vor allem eine Brille, die auch nach vielen Längen noch bequem sitzt, in der Halle klare Sicht bietet und nicht nach kurzer Zeit drückt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie nervig ständiges Nachjustieren ist – der Rhythmus ist dann einfach weg.
Deshalb haben wir – gestützt auf unsere Erfahrung bei Watery und jede Menge Kundenfeedback – die Modelle ausgewählt, die wir 2026 für erwachsene Fitnessschwimmer am besten finden. Gemeinsam ist ihnen hoher Tragekomfort, Gläser für die typischen Lichtverhältnisse in der Halle und ein Sitz, der auch viele Trainingseinheiten ohne Reizungen übersteht.
Die Poseidon Mirror hebt sich optisch von den Klassikern der großen Marken ab: Sie ist kantiger geformt, und die verspiegelten Gläser schimmern golden. An der Leistung ändert das wenig – aber in der Halle fällst du damit garantiert auf.
Ihre größte Stärke ist der Sitz. Die Dichtungen halten Wasser komplett draußen, und das doppelte Band sorgt für stabilen Halt, ohne unangenehm zu werden. Und weil sie aus unserer eigenen Watery-Kollektion stammt, kostet sie deutlich weniger als vergleichbare Markenbrillen – ohne Abstriche bei der Qualität.
„Seit Weihnachten habe ich die Brille, und seitdem ist kein Wasser mehr in meine Augen gekommen. Beschlagen tut sie auch nicht. Unter Wasser sehe ich glasklar, und sie sitzt richtig gut im Gesicht.“ – (Marianne C.)
Die Raven Mirror hat sich in kürzester Zeit zum Liebling von Freizeit- wie Freiwasserschwimmern entwickelt – zu Recht. Der Sitz ist eine Klasse für sich: Die weichen Silikondichtungen saugen sich so fest an, dass die Brille fast ohne Band halten würde. So schwimmst du lange ohne rote Ringe oder Reizungen.
Die polarisierten, verspiegelten Gläser schützen vor UV-Strahlung und störender Blendung und funktionieren in der Halle genauso gut wie am Strand. Dazu kommen eine 180°-Panoramasicht und ein flexibler Nasensteg – eine Brille, die bequem und alltagstauglich ist. Ein Mikrofaserbeutel zum Schutz der Gläser vor Kratzern ist sogar dabei.
„Sehr bequem. Lässt kein Wasser rein und beschlägt nicht. Klare Empfehlung.“ – (Gunnar S.)
„Die Brille trägt sich sehr angenehm, drückt kaum und beschlägt so gut wie nie. Ich bin sehr zufrieden..“ – (Soleen S.)
Du suchst eine der bekanntesten und besten verspiegelten Brillen fürs Freizeitschwimmen? Dann ist die Speedo Speedsocket 2.0 Mirror unsere Empfehlung. Sie ist extrem schnittig, und der Spiegeleffekt funktioniert wirklich.
Trotz Verspiegelung wird die Sicht nicht so dunkel wie bei vielen anderen Spiegelgläsern. Dank durchdachtem Rahmen und Band sitzt die Brille perfekt im Gesicht – für uns die beste verspiegelte Brille, die du fürs Freizeitschwimmen bekommen kannst.
Bedenke aber: Sie sitzt sehr eng an den Augen und kann bei langem Tragen am Stück unbequem werden. Schiebst du sie in jeder Pause am Beckenrand kurz auf die Stirn, merkst du davon kaum etwas.
„Meine alte Speedo-Brille hat mehrere Jahre und über 2000 Kilometer durchgehalten, bis sie nach einem Urlaub in der Sonne spröde wurde. Lange habe ich vergeblich nach einer guten neuen gesucht – bis ich die Speedo Fastskin Speedsocket 2 entdeckt habe. Yay!“ – (Mette K.)
„Bin sehr zufrieden. Ich habe ein schmales Gesicht und endlich eine gefunden, die passt – und man sieht im Wasser richtig gut! Schick und dezent“ – (Ilona M.)
Für Fitnessschwimmer ist die Storm Racer Mirror eine hervorragende Wahl!
Sie bietet – mit verspiegelten, aber auch mit anderen Gläsern erhältlich – den mit Abstand besten Komfort, ohne beim Widerstand Kompromisse zu machen. Eine echte Leistung, denn Komfort und geringer Widerstand schließen sich eigentlich aus.
Möglich macht das die Watery IQ Fit-Technologie: Die Brille liegt eng am Gesicht an, ohne zu drücken oder Abdrücke zu hinterlassen. Und sie bremst genauso wenig wie das Speedo-Topmodell, das wir weiter oben empfehlen.
Warum steht sie dann nicht ganz oben auf unserer Liste?
Weil mir die Sicht etwas zu dunkel ist. Außerdem habe ich nicht das Gefühl, damit so viel zu sehen wie mit den beiden verspiegelten Modellen weiter oben.
„Meine Tochter will nur noch mit dieser Brille schwimmen – im Training wie im Wettkampf“ – (Betina O.)
„Habe die Storm Racer Mirror super günstig bekommen und gleich zwei gekauft. Sie sitzen perfekt, und dank Verspiegelung sehe ich beim Freiwasserschwimmen auch bei Sonne genau, wo ich bin..“ – (Kent F.)
Willst du deine Augen vor grellen Lichtreflexen schützen, gibt es keine bessere Brille als die Speedo Biofuse 2.0. Ihre Gläser sorgen für klare Sicht und halten gleichzeitig die schlimmsten Reflexe von den Augen fern.
Damit ist sie ideal fürs Freiwasser, funktioniert aber auch in der Halle einwandfrei.
Die Biofuse 2.0 sitzt mit großzügigem Abstand um die Augen und ist dadurch sehr angenehm. Du hast nicht das Gefühl, dass die Augen angesaugt werden oder sich die Brille in den Schädel drückt.
Ich zähle sie sogar zu den bequemsten Brillen überhaupt – auch weil sie eine gute, weite Sicht bietet. Du siehst also, was um dich herum passiert, und mit dem richtigen Glas sind deine Augen zudem vor grellen Reflexen geschützt!
„Habe die Brille jetzt schon zum zweiten Mal gekauft. Super fürs Freizeitschwimmen und Tauchen (nicht für Wettkämpfe). Fantastischer Sitz – passt einfach!“ – (Marie K.)
„Sie rutscht nicht, es kommt kein Wasser rein, und die Sicht ist hervorragend – genau deshalb habe ich sie gekauft. Nach gut zwei Monaten bin ich sehr zufrieden, allerdings lässt der Beschlagschutz schon nach, obwohl ich die Gläser innen nicht berührt habe. Und die Halterungen so einzustellen, dass sie nicht in die Haut schneiden, ist selbst mit Badekappe nicht ganz einfach..“ – (Aske B.)
Unsere Empfehlung mit getönten Gläsern ist die Schwester des Modells mit blauen Gläsern: Auch hier liegt Speedo vorn, diesmal mit der Biofuse Flexiseal Smoke. Im Mittelpunkt steht der Tragekomfort – unter anderem wegen der Art, wie sie im Gesicht sitzt.
Sie liegt mit etwas Abstand um die Augen und drückt deshalb nicht in die Augenhöhlen. Die recht großen Gläser sorgen zudem für ein breiteres Sichtfeld als bei vielen anderen Brillen.
Die Smoke-Tönung trifft genau das richtige Maß: Sie dämpft das Licht, ohne die Sicht zu stark abzudunkeln. Damit hat das Schwimmen richtig Spaß gemacht – in hell erleuchteten Hallen genauso wie in eher dunklen.
Einziger kleiner Minuspunkt: Der etwas größere Rahmen bremst ein wenig mehr. Nicht viel – aber das ist der Preis für den hohen Komfort.
„Erst haben wir ein Paar gekauft, das beiden Mädels gefallen hat. Die Brille dichtet gut ab, es kommt kein Wasser rein, und sie beschlägt nicht. Sie sitzt zwar recht fest um die Augen, was man beim Abnehmen deutlich sieht, aber die Abdrücke haben die beiden überhaupt nicht gestört. Bei uns zu Hause ist es die Lieblingsbrille – inzwischen hat jede ihr eigenes Paar.“ – (Nadia R.)
Die besten Brillen fürs Freizeitschwimmen kennst du jetzt. Brauchst du dagegen eine schnelle Brille für gezieltes Training und Wettkämpfe, muss sie noch etwas mehr können.
Unsere Auswahl für Training und Wettkampf basiert auf eigener Erfahrung, Fachwissen und dem Kundenfeedback von Watery.de.
Bei Watery wollten wir die Konkurrenz im Becken schon immer im Blick behalten. Deshalb bietet die Instinct Ultra Mirror eine Sicht von vollen 180 Grad – möglich durch gewölbte, abgerundete Gläser, die allerdings etwas mehr bremsen als die allerschnellsten Brillen.
Beim Komfort überzeugt sie ebenfalls: Sie sitzt fest, und selbst nach einer langen Einheit ist die Haut trotz enger Brille nicht gereizt.
Der Haken: Im Vergleich zu den schnellsten Modellen, etwa von Speedo oder Arena, bremst sie etwas mehr. Und da kein Michael Phelps für sie wirbt, schwimmen auch nur wenige der Weltbesten damit – ein Gütesiegel der Weltspitze fehlt uns also noch!
Trotzdem bleibt die Instinct Ultra Mirror eine sehr bequeme Wettkampfbrille mit großartiger 180-Grad-Sicht!
„Zur Seite sieht man mit dieser Brille deutlich mehr, und sie sitzt angenehm, weil sie nicht direkt auf den Augen aufliegt.“ – (Birgit B.)
Du suchst eine schnelle Brille für Wettkampf und Training und willst dir um Beschlag keine Gedanken machen? Dann ist die Arena Cobra Ultra Swipe Mirror genau richtig. Sie ist nicht nur schnell, sondern auch so konstruiert, dass die Gläser nicht beschlagen. Anti-Fog-Spray brauchst du damit nicht mehr!
Funktional bremst sie fast so wenig wie die Speedo-Topmodelle – und das, obwohl sie als eine der wenigen Wettkampfbrillen eine 180-Grad-Sicht bietet.
Am Kopf sitzt sie auf Anhieb sehr gut. Einige Kunden empfinden sie allerdings als etwas drückend um die Augen – aber jeder Kopf ist eben anders.
„Die Cobra Ultra Mirror von Arena sitzt super. Meine Tochter (9) trägt sie, und sie passt perfekt. Dank der verschiedenen Nasenstege lässt sie sich für jeden anpassen, ob Kind oder Erwachsener. Im Trainingslager und bei zwei Wettkämpfen war sie schon im Einsatz – wir sind sehr zufrieden“ – (Pia G.)
Die Form Smart Swim 2 ist mehr Trainingscomputer als Schwimmbrille. Im durchsichtigen Glas siehst du bis zu 11 Messwerte in Echtzeit – von Puls und Distanz bis zu Tempo und Zugfrequenz. Du musst also nicht anhalten, um auf die Uhr zu schauen oder zu schätzen, wie weit du schon bist.
Im Freiwasser ist SwimStraight™ ein echter Gamechanger: der weltweit erste digitale Kompass in einer Schwimmbrille, mit dem du geradeaus schwimmst, ohne ständig nach Bojen Ausschau zu halten. Mit eingebautem Pulsmesser und Garmin- bzw. Apple-Kompatibilität fügt sie sich nahtlos in dein Trainings-Setup ein.
Auch beim Sitz wurde mitgedacht: Fünf Nasenstege, verspiegelte Gläser, Anti-Fog-Schutz und bequeme Silikondichtungen sorgen dafür, dass sie sich wie eine richtige Schwimmbrille anfühlt – nicht wie ein Technikspielzeug. Der Akku hält bis zu 14 Stunden, und nach dem Training analysierst du in der FORM-App alle Details. Mit Premium-Abo gibt es zusätzlich visuelles Coaching und individuelle Trainingspläne.
„Einfach irre gut“ – (Daniel H.)
Die Schwedenbrille ist ein echter Klassiker, auf den viele Schwimmer seit Jahrzehnten setzen – die Proflex Swedish Mirror ist eine moderne Version davon. Sie ist ultraleicht, kommt ohne zusätzliche Gummiränder aus und hält Wasser trotzdem zuverlässig draußen. Manche empfinden den Sitz als direkter und näher am Auge – und genau darauf schwören viele.
Sie wird unmontiert geliefert, damit du Nasensteg und Band selbst anpassen kannst, bis alles perfekt sitzt. Das braucht etwas Übung, belohnt dich aber mit einem maßgeschneiderten Sitz. Die verspiegelten Polycarbonat-Gläser sind beschlagfrei und UV-geschützt – für klare Sicht in der Halle wie draußen.
Unterm Strich: eine Old-School-Brille, die niedrigen Preis, Schlichtheit und Funktion vereint – und für Hobby- wie Leistungsschwimmer, die das traditionelle Design mögen, nach wie vor eine naheliegende Wahl.
„Die Brille ist großartig: aufsetzen, passt – ganz ohne Nachjustieren. Der Gummi um die Augen ist sehr angenehm, nichts drückt, nichts zwickt, und nach dem Schwimmen sieht man keine Abdrücke. Ich bin super zufrieden!“ – (Beatrix R.)
Die letzte Kategorie dreht sich um Brillen für Triathlon und Freiwasserschwimmen. Eine normale Schwimmbrille kannst du zwar auch im See benutzen, mit einem Modell, das speziell für das Freiwasser entwickelt wurde, hast du aber deutlich mehr davon.
Hier sind die Brillen, die dir unter den ganz anderen Bedingungen draußen am meisten helfen.
Im Triathlon und beim Freiwasserschwimmen entscheidet die Sicht – und genau hier spielt die Wade Mirror für uns ihre Stärken aus. Polarisierte Gläser mit photochromer Beschichtung passen sich automatisch an das Licht an, sodass du bei Sonne genauso klar siehst wie in trübem Wasser.
Die breiten, gewölbten Gläser bieten 180° Sicht, damit du Konkurrenten, Bojen und Strömung jederzeit im Blick hast. Die robusten Plexisol-Gläser sorgen dafür, dass Beschlag und Kratzer auch nach vielen Trainingsstunden kein Thema werden.
Die Wade Mirror ist auf Belastung ausgelegt. Das Band ist ohne Klickverschlüsse befestigt – so löst es sich beim Start nicht, wenn um dich herum die Arme fliegen. Der Rahmen besteht aus flexiblem, der Nasensteg aus weicherem Silikon, und die gesamte Konstruktion hält Wellen und Stößen stand.
Kurz gesagt: eine Brille ohne Schnickschnack für alle, die sich beim Sprung ins Freiwasser auf Zuverlässigkeit, Komfort und scharfe Sicht verlassen wollen.
„Gestern das erste Training mit der Brille. Klare Empfehlung – leicht einzustellen und dichtet gut um die Augen ab“ – (Markus F.)
„Top-Brille! Hochwertig und sehr bequem.“ – (Per)
Viele Freiwasserbrillen setzen voll auf Tempo und Hydrodynamik – die Kelvin Active richtet sich an alle, denen Komfort und Zuverlässigkeit wichtiger sind. Sie ist komplett aus weichem Silikon gegossen, drückt nicht, hinterlässt keine Abdrücke und geht auch nicht kaputt, wenn sie mal unsanft in der Tasche landet.
Die 3D-angepassten Augenmuscheln dichten zuverlässig ab und sitzen so bequem, dass du sie stundenlang tragen kannst. Mit den polarisierten Anti-Fog-Gläsern behältst du den Durchblick – am sonnigen Strand ebenso wie in trübem Seewasser.
Die 180°-Sicht erleichtert Schwimmern und Triathleten die Orientierung an Bojen und Konkurrenten, und mit dem Klicksystem am Band passt du den Sitz blitzschnell an – sogar mitten auf dem Wasser.
Wer eine bequeme, unkomplizierte Alternative zu aggressiveren Wettkampfbrillen sucht, ohne bei Sicht und Sitz Abstriche zu machen, findet in der Kelvin Active den perfekten Begleiter.
„Guter Sitz und freie Sicht. Heute zum ersten Mal damit trainiert und keinerlei Beschwerden. Alles bestens – ich bestelle gleich noch eine für meinen Partner :-).“ – (Stefanie A.)
„Sehr zufrieden mit dem Kauf. Die Brille trägt sich angenehm, ist dicht und bietet gute Sicht.“ – (Martine N.)
Klassische Triathlonbrillen wie die Wade Mirror oder die Kelvin Active sind leicht und schnittig – die Arena The One Mirror richtet sich an alle, die im Wasser zusätzliche Sicherheit und Stabilität wollen. Mit großem Glas und solidem Rahmen funktioniert sie eher wie eine Schwimmmaske, ohne bei Sitz und Hydrodynamik nachzugeben.
Du bekommst also maximale Sicht im Freiwasser und behältst Bojen und Konkurrenten leichter im Blick – ohne fürchten zu müssen, dass die Brille im Getümmel beim Start verrutscht. Die Spiegelgläser schützen vor Reflexen und machen sie ideal für Triathlons bei hellem Tageslicht, im Hallenbadtraining funktioniert sie aber genauso gut.
Unterm Strich ist die Arena The One Mirror die richtige Wahl für Triathleten, die beim Schwimmen nichts dem Zufall überlassen und auf Stabilität, Sicht und Komfort setzen – immer dann, wenn es zählt.
Auf ein paar Punkte solltest du beim Kauf achten – genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Fast alle Schwimmbrillen haben UV-geschützte Gläser, ein kurzer Blick lohnt sich trotzdem – vor allem, wenn du auch draußen schwimmst. Der UV-Schutz bewahrt deine Augen beim Schwimmen unter freiem Himmel vor Schäden durch Sonnenstrahlen.
In der Halle spielt er kaum eine Rolle. Gut zu wissen ist es trotzdem, falls du mit der Brille doch einmal ins Freibad oder an den See gehst.
Nichts verdirbt den Spaß am Schwimmen so sehr wie eine beschlagene Brille. Gute Modelle haben deshalb immer eine Anti-Fog-Beschichtung, damit sie beim Aufsetzen klar bleiben.
Gesichter sind verschieden – und Nasen auch: mal breit, mal schmal, mal irgendwo dazwischen. Achte deshalb darauf, dass deine Brille mit austauschbaren Nasenstegen kommt, damit du den Abstand zwischen den Gläsern anpassen kannst.
Stimmt der Abstand nicht, reibt die Brille um die Augen – und lässt beim Sprung ins Wasser höchstwahrscheinlich auch noch Wasser durch.
Beim Schwimmen willst du sehen, was um dich herum los ist. Gute Brillen – außer reinen Wettkampfmodellen – bieten deshalb eine 180-Grad-Sicht, die dir mehr Sicherheit und Komfort gibt.
Ob die Bänder lange halten, sieht man auf den ersten Blick kaum. Trotzdem sollten sie das Tragen und häufige Verstellen problemlos mitmachen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Band mitten im Training oder kurz vor dem Startsprung reißt.
Setzt du auf große, etablierte Marken, kannst du dich auf ordentliche Bänder in der Regel verlassen.
Ist alles andere geklärt, bleibt noch eine wichtige Frage, bevor du zur Kasse gehst: die Farbe der Gläser.
Hier findest du die gängigsten Varianten – jeweils mit den Bedingungen, für die ich sie empfehle.
Ideal bei: wenig Licht, etwa in der Schwimmhalle

Mit klaren Gläsern siehst du alles in natürlichen Farben – perfekt bei schwachem bis mäßigem Licht. Der Nachteil: Gegen grelles Licht, wie du es draußen garantiert erlebst, schützen sie nicht.
Ich empfehle klare Gläser deshalb, wenn du ausschließlich in der Halle schwimmst.
Ideal bei: mittlerem Licht

Smoke-Gläser sind leicht rauchgrau getönt und dämpfen das Licht – es kommt also weniger davon bei deinen Augen an. Weil sie nicht ganz dunkel sind, liegen sie zwischen klaren und dunklen Gläsern und eignen sich als Allrounder für drinnen und draußen bei mittlerem Licht.
Mein Tipp: vor allem für die Halle. Draußen schützen sie die Augen aber immerhin besser als klare Gläser.
Ideal bei: viel Licht

Bei grellem Licht oder strahlendem Sonnenschein draußen sind verspiegelte Gläser klar im Vorteil. Sie werfen das Licht zurück, sodass nur wenig davon deine Augen erreicht – die Sicht wird dadurch allerdings recht dunkel.
Für Wettkämpfe sind sie übrigens ideal: Das gedämpfte Licht hilft, sich voll aufs Vorankommen zu konzentrieren. Deshalb sind Spiegelgläser bei Profis im Wettkampf auch die häufigste Wahl.
Ich empfehle sie drinnen wie draußen, wann immer es richtig hell ist.
Ideal bei: normaler Helligkeit mit starken Reflexionen

Blaue Gläser bieten eine relativ klare Sicht mit leichtem Blaustich – du siehst also alles fast natürlich. Gleichzeitig mindert die Tönung starke Lichtreflexe deutlich.
Im Freiwasser sind sie deshalb im Vorteil: Dort spiegelt sich die Sonne im Wasser, und die blaue Tönung schützt deine Augen davor, geblendet zu werden.
Ich empfehle sie für normale, helle Bedingungen mit starken Reflexen – also vor allem fürs Schwimmen im Freiwasser.
Damit deine Brille dicht ist, muss sie richtig eingestellt sein. Dafür gibt es zwei Stellschrauben: den Nasensteg und das Kopfband.

Beim Nasensteg setzt das natürlich voraus, dass er sich austauschen lässt. Ist das der Fall, setz die Brille auf, ohne das Band hinter den Kopf zu ziehen. Hält sie nicht mindestens 2–3 Sekunden von allein, brauchst du einen schmaleren oder breiteren Steg.
Probier einfach verschiedene Längen aus. Bleibt die Brille die ersten 2–3 Sekunden haften, hast du die richtige Stegbreite gefunden.
Das Kopfband sollte nur so fest sitzen, dass kein Wasser eindringt. Ziehst du es zu stramm, spürst du schnell Druck am Hinterkopf und um die Augen. Ist es zu locker, läuft bald Wasser hinein.
Auch hier gilt: Schritt für Schritt herantasten. Band etwas fester ziehen, ins Wasser springen, prüfen, ob es dicht ist – und so lange wiederholen, bis kein Wasser mehr hineinläuft.
Die Reihenfolge lautet also: erst den passenden Nasensteg finden, dann das Band einstellen.
Wer in Deutschland regelmäßig schwimmt, wechselt oft mit den Jahreszeiten: im Winter ins Hallenbad, im Sommer ins Freibad oder an den Badesee. Die Lichtverhältnisse könnten unterschiedlicher kaum sein – und deshalb tut sich eine einzige Brille oft schwer, überall gleich gut zu funktionieren.
Die einfachste Lösung sind zwei Brillen: eine mit klaren oder getönten Gläsern für die Halle und eine mit verspiegelten oder blauen Gläsern für draußen. Willst du lieber nur eine Brille, sind photochrome Gläser einen Blick wert – sie passen sich automatisch dem Licht an, so wie bei der Watery Wade Mirror weiter oben.
Fürs Freiwasser gilt außerdem: Achte auf vollen UV-Schutz und eine weite Sicht, damit du dich im See an Bojen oder am Ufer orientieren kannst.
Die drei Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. In der Praxis unterscheiden sie sich aber deutlich, denn jeder Typ ist für einen anderen Zweck gemacht.
Hier ein kurzer Überblick über Merkmale und eigentlichen Einsatzzweck:
Schwimmbrille: Kleine, ovale Gläser mit dünnem Band – gemacht zum Schwimmen. Sie sitzt eng direkt um die Augen und bietet einen schmalen Blickwinkel.

Taucherbrille: Im Grunde eine Tauchmaske ohne Nasenteil – zum Schwimmen im Meer und zum Baden. Sie ist recht groß und bietet einen weiten Blickwinkel.

Tauchmaske: Mit eingeschlossener Nase, sodass kein Wasser hineinlaufen kann. Ebenfalls recht groß und mit weitem Blickwinkel.

Schwimmbrillen sind also auf möglichst wenig Widerstand im Wasser ausgelegt. Der schmale Blickwinkel hilft zudem, sich auf das zu konzentrieren, was vor dir liegt. Weil sie eng um die Augen sitzen, können sie bei langem Tragen allerdings unbequem werden.
Taucherbrillen und Tauchmasken setzen dagegen auf ein großes Sichtfeld und hohen Tragekomfort über lange Zeit – dafür bremsen sie im Wasser deutlich stärker.
Alle bisher vorgestellten Modelle sind ganz normale Schwimmbrillen. Trägst du im Alltag eine Brille, kann es aber sein, dass dir keine davon wirklich hilft.

Je nach Sehvermögen lohnt sich dann eine Schwimmbrille mit Sehstärke. Gerade als Brillenträger siehst du damit beim Schwimmen deutlich mehr.
Es gibt sie in verschiedenen Modellen und mit unterschiedlichen Dioptrien – die Chance ist also groß, dass du eine findest, die genau zu dir passt.
Brauchst du so eine Brille, findest du hier eine große Auswahl an Schwimmbrillen mit Sehstärke.
Nichts nervt mehr als eine beschlagene Brille – du siehst praktisch nichts mehr. Zum Glück haben fast alle Brillen ab Werk eine Anti-Fog-Beschichtung. Die nutzt sich mit der Zeit aber ab, und dann beschlagen die Gläser.

Du kannst die Beschichtung jedoch regelmäßig selbst auffrischen – mit einem Anti-Fog-Spray, das sich ganz einfach anwenden lässt: zwei Sprühstöße auf die Innenseite jedes Glases, mit ruhigen Kreisbewegungen verteilen und den Rest mit klarem Wasser abspülen. Damit bleibt die Sicht für die nächsten 8–12 Einheiten klar.
Teuer ist so ein Spray zum Glück nicht. Hier bekommst du ein gutes und günstiges Anti-Fog-Spray.
Billig sind Schwimmbrillen nicht – da möchtest du sicher, dass deine möglichst lange durchhält. Hier sind meine fünf besten Tipps dafür.
Bewahre deine Brille zwischen den Einheiten in einem Etui auf. So verkratzen die Gläser nicht, und spitze Gegenstände können den Bändern nichts anhaben. Außerdem verlierst du sie so nicht so leicht aus den Augen.
Hier findest du ein passendes Brillenetui.
Auch wenn du mit deiner Leistung im Becken mal unzufrieden bist: Lass die Brille nicht fliegen. Kratzer auf den Gläsern sind sonst garantiert – und die stören beim Schwimmen enorm.
Beschlägt die Brille, musst du sie nicht gleich ersetzen. Behandle sie stattdessen regelmäßig mit Anti-Fog-Spray.
Ein gutes Spray muss kein Vermögen kosten – dieses Anti-Fog-Spray zum Beispiel ist gut und günstig.
Jede Nutzung hinterlässt Spuren. Nutze deshalb eine Brille fürs Training und eine eigene für den Wettkampf, damit Letztere nicht vorzeitig verschleißt. Schließlich willst du nicht auf dem Startblock stehen und erleben, wie das Band kurz vor dem Sprung reißt.
Mit einer Wettkampfbrille und einer oder mehreren Trainingsbrillen bist du davor sicher.
Ich bin überzeugt: Ein Großteil der Schwimmbrillen, die jedes Jahr verkauft werden, ersetzt Brillen, die schlicht verloren gegangen sind. Leg deine deshalb immer an dieselbe Stelle in der Schwimmtasche – jedes Mal. Dann weißt du wenigstens sicher, wo sie ist.
Schwimmbrillen gibt es heute fast überall – im Sportgeschäft, im Supermarkt, im Schwimmbad und sogar im Souvenirladen am Strand.
Für eine wirklich gute Brille lohnt sich aber der Weg zum Fachhändler für Schwimmausrüstung. Genau darauf haben wir uns bei Watery.de spezialisiert – mit 2–4 Tagen Lieferfrist und 365 Tagen Rückgaberecht.
Inhaber und Team sind selbst ehemalige oder aktive Wettkampfschwimmer und kennen sich entsprechend gut mit Schwimmausrüstung aus – Schwimmbrillen inklusive. Bei Trustpilot wird Watery.de mit „Hervorragend“ bewertet, du kaufst also ganz entspannt ein. Egal, welches Modell du suchst: Bei uns auf Watery.de findest du deine neue Schwimmbrille.
